Saubere Daten im CRM: So hilft Ihnen die D-U-N-S®-Nummer

23. Mai 2019 | Posted by Matthias Schneider

«Zurück! Empfänger konnte unter angegebener Adresse nicht ermittelt werden». Wie viele Postretouren erhalten Sie? Oder anders gefragt: Wie aktuell ist Ihre Kundendatenbank? Wie führen Sie Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen nach? Was gewiss ist: Manuell ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Zum Glück gibt es die D-U-N-S®-Nummer. Sie identifiziert jedes Unternehmen weltweit eindeutig – und sie hilft Ihnen dabei, Ihr CRM immer auf den neusten Stand zu halten. Wie? Das verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Raten Sie mal, wie viel Unternehmen es weltweit gibt? Es sind mittlerweile weit über 300 Millionen Firmen, Konzerne, Töchter, etc., die ein Business betreiben.

Nächste Frage: Führen Sie eine Kundendatenbank? Alles andere als ein 'Ja' würde uns sehr überraschen. Doch wie halten Sie sie aktuell? Es gibt unglaublich viel Fluktuationen in der Geschäftswelt – Tendenz steigend. Über die letzten Jahre haben wir unzählige Fusionen und Übernahmen gesehen, viele sind Bankrott gegangen, wieder andere sind neu auf den Markt gekommen. Dass es in verschiedenen Ländern ganz andere Unternehmensformen und Rechtsformen üblich sind, kommt erschwerend dazu. Da die Übersicht zu haben und von allen Kunden, Lieferanten und Interessenten immer die korrekten Daten zu führen, ist schlicht ein Ding der Unmöglichkeit  wenn man versucht, die Daten manuell nachzuführen.

D-U-N-S®-Nummer: Weltweit eindeutiger Schlüssel

Doch wie identifiziert man Unternehmen weltweit und eindeutig? Es gab Versuche, dazu die URL, also die Firmen-Domain, zu verwenden. Sie eignet sich aber überhaupt nicht für diesen Zweck. Sie ist weder akkurat, noch eindeutig oder zeitlos. Viele Unternehmen besitzen mehrere URLs. Es gibt sogar solche Internet-Adressen, die von einer Firma auf eine andere übergehen.

Dun & Bradstreet gibt seit 1962 die D-U-N-S®-Nummer heraus. Die Abkürzung steht für «Data Universal Numbering System». Die neunstellige Nummer identifiziert jede Firma weltweit eindeutig. Mittlerweile führen weltweit über 300 Millionen Unternehmen in 240 Ländern eine D-U-N-S®-Nummer. 

Die Kundendatenbank: Deshalb ist die D-U-N-S®-Nummer unverzichtbar

Wie ein Stammdaten-Projekt in der Praxis abläuft, haben wir in unserem Artikel über DPD ausführlich beschrieben. Oft leiden viele oder sogar alle Abteilungen unter schlecht geführten Stammdaten. In die Hand nehmen möchte es aber niemand. Es braucht einen Anlass, eine Initialzündung, die alle Stakeholder dazu veranlasst, am gleichen Strick zu ziehen und die Datensituation ein für alle Mal zu verbessern. Bei DPD war das die Einführung eines neuen CRM-Systems. Es war allen klar, dass diese Investition nur dann Sinn macht, wenn sie zuvor die Daten bereinigen.

Das ist immer der erste Schritt in jedem Master-Data-Projekt: Die Bereinigung der bestehenden Daten. Ein Unternehmen schickt all seine Stammdaten – bei DPD eine Liste mit über 700'000 Schweizer Unternehmen – einem Datenspezialisten wie Bisnode. Er prüft, ob die vorhandenen Informationen wie Adresse, E-Mail oder Telefonnummern korrekt und vollständig sind und fügt wenn nötig die aktuellen und fehlenden Informationen ein. Dieser Schritt erfolgt durch ein Matching mit der D-U-N-S®-Nummer. Es findet also eine weltweite eindeutige Identifizierung statt, der sogar die Dubletten im Datenbestand eliminiert.

Im zweiten Schritt im Master-Data-Projekt erfolgt eine Anreicherung der bestehenden Daten mit zusätzlichen Informationen. Jede Firma im Datenbestand erhält zum Beispiel eine Risikobewertung, die direkt von Dun & Bradstreet kommt. Auch das funktioniert nur dank der D-U-N-S®-Nummer.

Auch bei der Aufrechterhaltung der Datenqualität, also der laufenden Pflege der Stammdaten, geht ebenfalls nichts ohne D-U-N-S®-Nummer. DPD hat seinen Datenbestand mittels einer Schnittstelle mit denen von D&B verbunden und zieht darüber die aktuellen und vollständigen Informationen. Eröffnet ein Verkäufer zum Beispiel einen neuen Kunden im CRM, dann zieht er über die Schnittstelle gleich die richtigen und vollständigen Daten. Er erhält gleichzeitig einen Credit Score und ist in der Lage, ein Geschäft ohne die vorherige Freigabe der Finanzabteilung abzuschliessen.

Master Data: Die Basis von eigentlich allem

Marketing-Kampagnen durchführen mit schlechten Daten? Das resultiert in vielen Postretouren und einer ungenügenden Segmentierung oder einem ungenauen Targeting. Egal, was Sie vorhaben, ob Marketing- oder Sales-Kampagne, die Verbesserung der Prozesse im Kundenservice oder den Datenfluss im Unternehmen sicherzustellen, an erster Stelle steht immer Master Data. Nur wenn die Daten sauber sind, kommen Sie zum Erfolg.

Aus Erfahrung wissen wir, es geht nur mit einem eindeutigen Schlüssel, der Unternehmen auf der ganzen Welt eindeutig identifiziert. Genau das macht die D-U-N-S®-Nummer. Und sogar noch mehr: Die räumt Ihr CRM auf, eliminiert Dubletten, zeigt Unternehmens-Strukturen auf und zeigt, wem Sie vertrauen dürfen und wer unter Umständen eine Gefahr für Sie und Ihr Unternehmen darstellt.

Master Data: The next big thing!

Heute reden alle von Master Data. Doch was versteht man genau darunter? Und wieso ist es «The next big thing»? Wir verraten Ihnen in unserem kostenlosen Whitepaper, warum Daten die wertvollste Ressource im Unternehmen sind – das Öl von heute. 

 

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Matthias Schneider

Matthias Schneider ist Content Marketeer. In seinen Artikeln bringt er Ihnen seine Expertise im Datenbusiness in anschaulichen Berichten näher.

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